Winschenkurbeln aus Bronze
Die Protagonisten: ein klassisches Segelboot, ein Eigner, der den Wert dieses schönen Bootes erhalten möchte, eine Winschenkurbel, die verloren gegangen ist, der Wunsch, diese Kurbel zu rekonstruieren und zu optimieren, in diesem Fall durch enge Toleranzen und eine höherwertigere Materialauswahl, und ich, der die Kurbel nachfertigt.

Mission
Die Herausforderung als Restaurator bestand darin, die einzige verbleibende Winschenkurbel zu rekonstruieren, da im Segelbetrieb das Risiko besteht, die Winschenkurbel zu verlieren.
Die originale Kurbel habe ich komplett zerlegt, von allen Einzelteilen Zeichnungen, Schablonen angefertigt, sowie den Gießer mit dem Abguss beauftragt.

Schweißen, fräsen, spindeln, drehen
Die rohen Gussteile wurden im Bereich der späteren Rastmechanik aufgeschweißt (WIG- Verfahren), dann auf der Fräse ausgerichtet und die unterschiedlichen Durchmesser mit Hilfe eines Wohlhaupters ausgespindelt. Die Zahnradwelle wurde aus verschleißfester Aluminiumbronze gedreht und anschließend die Verzahnung mit Hilfe des Rundtisches angefräst.
Des Weiteren wurde der Vierkant eingefräst, die Abdeckkappe, das Handstück, die Schrauben und die Einzelteile der Rastmechanik angefertigt.
Der Schliff und die Hochglanzpolitur – ein Traum in Bronze.

Mission erfüllt, Kunde glücklich!






